FDP Dessau-Roßlau
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Leserbrief zu „1.200 Tonnen Gerste per Schiff“ und „Sorgen um Industriehafen Roßlau“

Von Marcus Hillwig*

Scheitern mit Ansage: der Industriehafen Roßlau ist ohne einen wesentlichen Mieter von Gewerbeflächen, welcher sicherlich zu erheblichen Umsätzen beigetragen hat, nicht überlebensfähig. Wasserstand hin oder her. Einer Forderung nach weiteren finanziellen Mitteln oder Investitionen für ein Unternehmen, welches eh schon insolvent sein würde, wenn nicht die Stadt Dessau-Roßlau als Gesellschafter, und damit der Steuerzahler, unterstützen würde, ist reichlich unüberlegt. Es helfen nur noch Gespräche mit den Nachbarhäfen an der Elbe, um Übergangsszenarien und Symbiosen zu gestalten, die eben nicht eine Rückzahlung von Fördermitteln zur Folge haben.

Hier sind die Verwaltung und der Stadtrat gefragt. Für Stadtrat George zumindest müsste es doch ein Ansporn sein, hat er doch noch vor 2 Jahren auf meine Bedenken hin in den sozialen Medien behauptet, der Industriehafen würde sich ganz schnell erholen. Manchmal möchte man nicht Recht behalten.

 

* Die Beiträge unserer Mitglieder spiegeln nicht immer die Meinung des Kreisvorstandes sowie des Kreisverbandes wider.

 

 


7. März 2026

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