Leserbrief zum Artikel „Doppelhaushalt findet keine Zustimmung“
Von Marcus Hillwig*
Warum sich einige Stadtratsfraktionen und vor allem die Stadtverwaltung gegen einen Doppelhaushalt 2027/2028 wehren, erschließt sich mir nicht. Viele große Ausgaben sind doch zum größten Teil schon mittelfristig zu beziffern: die Theaterfinanzierung steht bis 2028, die Kosten für die BUGA 2035 inkl. der Fördermittel sind grob kalkuliert – und wer glaubt, dass das Klinikum in drei Jahren schwarze Zahlen schreibt, erkennt nicht die Herausforderungen des Gesundheitssystemes einer vergreisten Stadt. Und selbst wenn
uns die neue Klinikleitung damit überraschen sollte, dann ist doch das kein Problem für einen Haushalt. Ganz im Gegenteil. Auch der Mehraufwand für die Verwaltung dürfte sich in Grenzen halten, wenn man sich einmal mit einem Budget beschäftigt, dann fallen die Überlegungen für das Zweite doch leichter. Die frei gesetzten zeitlichen Ressourcen
in 2027 könnten dann gut für die Umsetzung der Maßnahmen und natürlich für die Vorbereitungen zur Buga 2035 verwendet werden.
* Die Beiträge unserer Mitglieder spiegeln nicht immer die Meinung des Kreisvorstandes sowie des Kreisverbandes wider.
14. Oktober 2025